Die Wilhelm Büchner Hochschule beobachtet: Frauen streben vermehrt in technische Berufsfelder
Pfungstadt bei Darmstadt, 18. Dezember 2008 – Die Wilhelm Büchner Hochschule verzeichnet für den Fernstudiengang „Wirtschaftingenieurwesen Logistik“ eine starke Nachfrage von Frauen. Zusätzlich gingen 2008 zwei Preise von unabhängigen Bran-chenverbänden an besonders engagierte und erfolgreiche Frauen, die an Deutschlands größter privater Hochschule für Technik ingenieurwissenschaftliche Studiengänge absolvierten. Ein Ergebnis, das Mut macht, findet Thomas Kirchenkamp, Hochschulmanager der Wilhelm Büchner Hochschule. „Vielerorts wird über den Ingenieurmangel und über zu wenige Frauen in technischen Berufen geklagt. Wir stellen bei uns jedoch fest, dass Frauen zunehmend berufs- oder familienzeitbegleitend ein technisches Studium für sich entdecken. Am Fernstudium schätzen sie besonders die Flexibilität, die es ihnen ermöglicht, ihren Beruf, das Studium und häufig auch eine Familie unter einen Hut zu bringen.“
Weiterkommen mit einem Studium
Die Gründe, warum Frauen ein technisches Fernstudium ergreifen, sind vielfältig. Nicht selten ist es jedoch das Gefühl, ohne Hochschulabschluss am Ende der Karriereleiter angekommen zu sein, wie das Beispiel der Diplom-Ingenieurin (FH) Sylva Rother zeigt. Nach einer Ausbildung zur Gärtnerin entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Technik und absolvierte den Abschluss zur Technischen Zeichnerin. Nachdem sich die heute 39-Jährige in die Position einer Detailkonstrukteurin hochgearbeitet hatte, erkannte sie, dass ein berufliches Weiterkommen ohne Hochschulabschluss nicht möglich sein würde. Sie entschied sich daher für ein berufsbegleitendes Fernstudium zur Diplom-Ingenieurin (FH). „Ein Entschluss, den ich nicht bereut habe. Bereits während des Mechatronik-Studiums hat sich mein Aufgaben- und Verantwortungsfeld signifikant erweitert“, erzählt Sylva Rother. Heute arbeitet die Mutter eines Kindes als Entwicklungsingenieurin bei ZF Friedrichshafen.







