Der Bundesweite Fernstudientag ist eine Initiative des Fachverbandes Forum DistancE-Learning.

27.03.2009

GETUP-Kongress: Spannende Umsetzungsbeispiele für die Praxis

Ein besonderes Highlight des GETUP-Kongress 2009 (www.getup-kongress.de) ist der Programmpunkt „Chancen im 2. Gesundheitsmarkt“  am ersten Kongresstag. Hier zeigen Keynotespeaker und Experten auf, welche Möglichkeiten der 2. Gesundheitsmarkt für Unternehmen und Personen bietet, die selbst die Initiative ergreifen. Nach den Fachvorträgen von Prof. Dr. Tim Meyer, dem Arzt der Deutschen Fußballnationalmannschaft, und Dr. Karsten Neumann von der Unternehmensberatung Roland Berger werden zwei praxisnahe Umsetzungsbeispiele vorgestellt: Zuerst zeigt der Präventionsexperte Prof. Dr. Thomas Wessinghage, ärztlicher Direktor der Medical Park Kliniken und Prorektor der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement auf, wie sich eine moderne Klinik für die Anforderungen der Zukunft fit machen kann. Anschließend wird bei der Präsentation von Birge-Svenja Gebhard deutlich, wie Fitnessunternehmen das Thema Prävention nutzen können, um im Rahmen von Firmenkooperationen regional ansässige, mittelständische Unternehmen als Kunden zu gewinnen.

Als 2. Gesundheitsmarkt werden i.d.R. alle privat finanzierten Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Gesundheit bezeichnet. Dabei reicht das Spektrum von frei verkäuflichen Arzneimitteln über Funktional Food wie z. B. probiotischen Jogurt bis hin zur Mitgliedschaft im Fitness- oder Gesundheitsstudio. Um neben zahlreichen anderen Anbietern im 2. Gesundheitsmarkt zu bestehen müssen Unternehmen der Zukunftsbranche Prävention, Fitness und Gesundheit sowohl ihre potenziellen Kunden als auch die Gegebenheiten des 2. Gesundheitsmarktes genauso gut kennen, wie sie es in ihren angestammten Märkten durch jahrelange Markterfahrung bereits tun.

Umsetzung I – Betriebliches Gesundheitsmanagement der Medical Park Kliniken:
Wie implementiert man ein nachhaltiges betriebliches Gesundheitsmanagement, das der betriebswirtschaftlichen Verantwortung Rechnung trägt? Welche Maßnahmen sind die Richtigen? Am Beispiel der Medical Park AG präsentiert Prof. Dr. Thomas Wessinghage, Ärztlicher Direktor der Kliniken und Pro-Rektor der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, Projekte des betrieblichen Gesundheitsmanagements und zeigt auf, wie ein zielgerichtetes Gesundheitsmanagement die Gesundheitssituation im Betrieb nachhaltig verbessern kann.

Prof. Dr. Thomas Wessinghage

Umsetzung II – Betriebliche Gesundheitsförderung als Chance für Fitnessstudios:
Betriebliche Gesundheitsförderung ist eine erfolgsversprechende Investition in den Faktor Mensch. Ein Umstand, der Fitness- und Gesundheitsstudios große Chancen eröffnet. Birge-Svenja Gebhardt macht in ihrem Vortrag deutlich worauf es bei einem Konzept zur betrieblichen Gesundheitsförderung ankommt und welche ökonomischen Vorteile das sowohl für die Unternehmen als auch für die Fitness- und Gesundheitsstudios, die das Konzept anbieten, mit sich bringt.

Der von der Deutschen Hochschule und dem Messeveranstalter Reed Exhibitions veranstaltete GETUP-Kongress bietet parallel zur FIBO in Essen ein abwechslungsreiches Programm mit Fachvorträgen und Diskussionsrunden, Foren zu den Themenfeldern Bewegung, Ernährung und Management und Best-Practice-Konzepten. Der Kongress am 24. und 25. April 2009 steht als Forum für Fachleute aus der Fitness- und Gesundheitsbranche allen interessierten Teilnehmern offen. Infos unter: www.getup-kongress.de.

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