
Anika Leipold: „Mein sportliches Ziel für 2009 ist die Teilnahme an der WM in Berlin“
Trotz ihres noch jungen Alters von 21 Jahren hat die Schweriner Weitspringerin Anika Leipold bereits zahlreiche Erfolge erzielt: unter anderem ihr bisher größter, den 2. Platz bei den Leichtathletik-Juniorenweltmeisterschaften 2006 in Peking. Im gleichen Jahr schaffte sie den 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen und zuvor wurde sie Deutsche Jugendmeisterin im Weitsprung. Durch ihre Erfolge bewies sie internationales Format. Nach dem Abitur begann sie eine Lehre zur Bankkauffrau, welche sie aber nicht mit dem hohen Trainingspensum als Leistungssportlerin in Einklang bringen konnte. Daraufhin entschied sie sich für ein duales Studium an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement zum „Bachelor in Fitnessökonomie“.
Für Anika Leipold war nach ihrem Abitur 2006 noch nicht klar, welch großen Stellenwert der Leistungssport in ihrem Leben einnehmen wird. Deshalb entschied sie sich zunächst für eine Ausbildung zur Bankkauffrau. Nach ihren Erfolgen bei den Jugendweltmeisterschaften und Deutschen Meisterschaften wurde ihr schnell klar, das die Ausbildung und der stressige Alltag als Sportler nicht auf Dauer kombiniert werden können: „Es zeigte sich schnell, dass ich die Banklehre nicht mit dem intensiven Training, das für meine weitere sportliche Karriere notwendig war, vereinbaren konnte. Deshalb suchte ich nach Alternativen und entschloss mich für das Studium „Bachelor in Fitnessökonomie“ an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement“, erläutert Anika Leipold ihren beruflichen Wechsel. „Durch die Kombination von Fernstudium und Präsenzphasen verbleibt mir ausreichend Zeit, um mich auf die Leichtathletik Weltmeisterschaft 2009 vorzubereiten.“, so die 21-Jährige. Zusätzlich erhielt sie als Sportsoldatin die Möglichkeit in die Bundeswehrfördergruppe aufgenommen zu werden. Sie trainiert momentan zweimal am Tag, vormittags 3 Stunden und nachmittags 3-4 Stunden. „Mittags in der trainingsfreien Zeit arbeite ich die Studienbriefe durch und wiederhole abends nochmals den Lernstoff. Somit lässt sich mein Training ideal mit dem Studium verbinden“, freut sich Anika Leipold.
Ausbildungsbetrieb Bundeswehr
Kurz bevor sich Anika Leipold für ein Studium entschieden hat, wurden die Rahmenbedingungen der Bundeswehrfördergruppe dahingehend geändert, das es möglich wurde, gleich mit einem Studium zu beginnen. „Ich habe diese Chance sofort genutzt, da ich eine schnelle Entscheidung für meine Zukunft und somit mehr Sicherheit haben wollte“ so Anika Leipold. Die Studiengebühren werden in der Regel vom Ausbildungsbetrieb bezahlt. Anika Leipold übernimmt die Zahlung selbst, von ihrem Gehalt, das sie über die Bundeswehr bezieht. Zusätzlich erhält Anika Leipold eine Sportförderung und eine einmalige Unterstützung für ihr Studium. „Bei der Bundeswehr kann ich mich voll auf das intensive Training und auf mein Studium konzentrieren.“ Das Wissen für die Praxis holt sie sich in einem Fitness-Studio bzw. einen Sportpark der Bundeswehr. Hilfreich ist auch der Austausch mit andern Studierenden: „Durch eine im Vergleich zu einem Hochschulstudium kleinere Klassenstärke von durchschnittlich 20 bis 30 Studierenden haben wir in den Präsenzphasen viel Spaß und das Lernen wird optimal unterstützt. Mit dem Wissen, dass man mit der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement einen Partner an der Hand hat, der bei Fragen jederzeit weiterhilft, wird das Bewältigen des Studiums erleichtert“. So sieht Anika Leipold ihrem Studienabschluss positiv entgegen. Hinzu kommt, dass sie anhand ihres eigenen Trainingsplans viele Erfahrungen sammeln kann. Ihr Freund, der Physiotherapeut ist, unterstützt sie dabei. „Die Kombination aus betrieblicher Ausbildung und Fernstudium mit Präsenzphasen kommt mir für meine sportliche Laufbahn sehr entgegen. Und genau das war auch der Grund, weshalb ich diese Studienform gewählt habe.“
Auszeichnungen und Ziele
Anika Leipold wurde 2006 als Scandlines-Sporttalent des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern geehrt, gewählt durch die Jury des Sportjournalistenvereines Mecklenburg-Vorpommern und des Landessportbundes. Außerdem erhielt sie im gleichen Jahr den Marita-Koch-Förderpreis als beste Nachwuchs-Leichtathletin. Noch vor zwei Jahren hätte Anika Leipold die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking, als nächstes Ziel genannt. Aber nach ihrer Knieoperation 2006 und weiteren Verletzungspausen, fehlte ihr dazu die Wettkampfpraxis. Derzeit liegt ihre Konzentration auf der Vorbereitung für die Teilnahme an der 12. IAAF Leichtathletik Weltmeisterschaft in Berlin im kommenden Jahr. „Da die Weltmeisterschaft im eigenen Land stattfindet, reizt mich eine Teilnahme sehr“, erzählt Anika Leipold voller Enthusiasmus. Als berufliches Ziel nach ihrem Studienabschluss nennt Anika Leipold die Arbeit in einem Verein oder in der Sportförderung.
Infos zum Studiengang „Bachelor in Fitnessökonomie“.
Infoveranstaltungen im Rahmen des Fernstudientags
Im Rahmen des Fernstudientages 2009 bietet die Hochschule an mehren Studienzentren Infoveranstaltungen an: Studienzentrum Köln ab 15.00 Uhr, Studienzentrum Saarbrücken ab 15.00 Uhr und Studienzentrum Leipzig ab 18.00 Uhr.
Studium im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness und Gesundheit
Mit einem international anerkannten Bachelor- und/oder Master- Studium an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement qualifizieren sich die Studierenden zu vielseitig einsetzbaren Fach- und Führungskräften für den Zukunftsmarkt Prävention, Fitness und Gesundheit. Das duale Bachelor-Studium verbindet eine betriebliche Ausbildung und ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen an Studienzentren in Deutschland (bundesweit), Österreich und der Schweiz. Dabei schließen die Bachelor-Studierenden nach drei Jahren mit dem international anerkannten Hochschulstudienabschluss als „Bachelor of Arts“ in den Studienrichtungen Fitnessökonomie, Fitnesstraining, Gesundheitsmanagement oder Ernährungsberatung ab. Das weiterführende Studium „Master in Gesundheitsmanagement“ qualifiziert im Anschluss an ein Erststudium (Diplom oder Bachelor) zum Präventionsexperten, der strategische Führungsaufgaben in Unternehmen übernimmt und Konzepte sowie Strategien im Bereich der Gesundheitsförderung plant, koordiniert und evaluiert.
Weitere Informationen:

Unter folgendem Link können sich Interessenten kostenlos zu Infoveranstaltungen der Hochschule anmelden: Infoveranstaltungen 2009.
Studieninteressenten und potenzielle Ausbildungsbetriebe erreichen das Studiensekretariat der Hochschule unter Tel. 0681/68 55 150 sowie per E-Mail an info@dhfpg.de.